Falsche Fütterung zählt zu den Hauptursachen. Zu viel Zucker oder Stärke – etwa durch Getreide, Brot, Kraftfutter oder fruktanreiches Weidegras (besonders im Frühjahr und Herbst) – kann die Darmflora stören. Dabei gelangen Toxine ins Blut, die Entzündungsprozesse in der Huflederhaut auslösen. Kommen Faktoren wie Übergewicht oder Bewegungsmangel hinzu, steigt das Risiko eines Reheschubs deutlich.
Hufrehe beim Pferd: So gefährlich kann sie sein – Ursachen, Symptome und Behandlung
Hufrehe, auch als Laminitis bekannt, ist eine der schwerwiegendsten Hufkrankheiten beim Pferd. Tritt ein Reheschub auf, sind starke Schmerzen und nachhaltige Schäden an der Huflederhaut keine Seltenheit. Im schlimmsten Fall kann das Hufbein innerhalb der Hufkapsel rotieren oder absinken – droht eine vollständige Ablösung der Hornkapsel vom Hufbein, spricht man umgangssprachlich vom „Ausschuhen“. Eine Hufrehe kann dauerhafte Einschränkungen zur Folge haben und in schweren Fällen sogar eine Euthanasie erforderlich machen. Umso wichtiger ist es, die Ursachen zu kennen, Warnsignale früh zu erkennen und im Ernstfall schnell zu handeln.
Inhaltsverzeichnis
Was ist Hufrehe – und warum ist sie so gefährlich?
Unter Hufrehe versteht man eine schmerzhafte Entzündungsreaktion in der Huflederhaut, bei der auch Durchblutungsstörungen eine Rolle spielen. Diese Lederhaut sorgt normalerweise dafür, dass das Hufbein sicher im Inneren des Hufes verankert bleibt. Wird sie jedoch durch Entzündung geschädigt, können sich die feinen Verbindungen lösen. In schweren Fällen kommt es zu einer Rotation oder einem Absinken des Hufbeins – im Extremfall kann sich die Hornkapsel vom Hufbein ablösen. Die Gefahr liegt darin, dass die Erkrankung schnell zu massiven, oft bleibenden Schäden führt. Hufrehe kann sowohl schleichend als auch akut verlaufen – was sie besonders tückisch macht.
Ursachen der Hufrehe: Mögliche Auslöser und Risikofaktoren
Störungen wie das Equine Metabolische Syndrom (EMS) oder das Equine Cushing-Syndrom (PPID) begünstigen Hufrehe ebenfalls. Beide führen zu hormonellen Ungleichgewichten und beeinträchtigter Insulinregulation – Übergewicht verschärft diese Probleme zusätzlich.
- Belastungsrehe: Kann entstehen, wenn ein Pferd ein Bein stark schont und das andere dadurch überlastet wird.
- Vergiftungsrehe: Tritt durch Giftpflanzen (z. B. Bergahorn) oder schimmelbelastetes Futter auf.
- Infektionen: Nachgeburtsverhaltung oder bakterielle Toxine bei Infekten können ebenfalls eine Rehe auslösen.
Welche Symptome können bei Hufrehe auftreten?
Hufrehe zeigt sich entweder plötzlich (akut) oder schleichend.
👉Warme Hufe
👉Pulsation an den Fesselarterien
👉Bewegungsunlust oder vorsichtiger, kurzer Gang
👉Ringe an der Hufwand (Hinweis auf gestörtes Hufwachstum)
👉Häufiges Stolpern, besonders auf hartem Boden
👉Deutliche Entlastungshaltung, sogenannte Sägebockstellung (das Pferd streckt die Vorderbeine nach vorn und nimmt das Gewicht auf die Hinterhand)
👉Starkes Schwitzen, Zittern, ggf. Fieber
👉Heftige Schmerzen, teils mit häufigem Hinlegen
👉Klare Reheringe
👉Absenkung oder Verformung der Zehenwand
👉In Röntgenaufnahmen: Rotation oder Absenkung des Hufbeins
👉Im schlimmsten Fall: vollständige Ablösung der Hornkapsel
Diagnose: Wie Tierärzte bei Verdacht auf Hufrehe vorgehen
Die Diagnose erfolgt durch:
👉 Ganganalyse und klinische Untersuchung
👉 Prüfung auf Entlastungshaltung, Hufwandtemperatur, Schmerzreaktion beim Wenden
👉 Zangenprobe an der Hufsohle
👉 Röntgenaufnahmen, um die Stellung des Hufbeins zu beurteilen
👉 In Spezialfällen: Venografie (zur Darstellung der Durchblutung im Hufinneren, meist in Kliniken)
Ergänzend werden oft Bluttests gemacht, um EMS oder Cushing zu erkennen. Besteht ein akuter Verdacht, ist schnelles tierärztliches Handeln notwendig – es handelt sich um einen echten Notfall.
Behandlung: Was bei Hufrehe hilft
- Tierarzt sofort rufen
- Zuckerreiches Futter absetzen, Weidegang stoppen
- Hufe kühlen (z.B. mit Eiswasser, Kältegamaschen)
- Pferd auf weich eingestreuten Boden stellen
- Bewegung vermeiden – jedes zusätzliche Auftreten verstärkt die Schmerzen
- NSAIDs (nichtsteroidale Entzündungshemmer) zur Schmerzlinderung
- Durchblutungsfördernde Medikamente oder Infusionen
- Gezielte Hufkorrektur, vor allem Kürzen der Zehe
- Bei Bedarf: Rehebeschläge wie Herzeisen (stützt den Strahl), Stegeisen oder gepolsterte Hufschuhe zur Druckverlagerung
- Regelmäßige Hufbearbeitung
- Zuckerarme Diät, ggf. Heu wässern
- Gewichtskontrolle (Body Condition Score anstreben)
- Angepasste Bewegung nach Absprache
- Bei EMS/PPID: evtl. medikamentöse Unterstützung zur Stoffwechselregulation
- Unterstützung des Stoffwechsels mit dem EWALIA Leber-Nierensaft
Nach einem überstandenen Reheschub kann der Stoffwechsel deines Pferdes gezielt unterstützt werden – mit dem EWALIA Leber-Nierensaft. Die enthaltenen Kräuter können Leber und Niere bei ihrer Entgiftungsfunktion stärken und so helfen, den Organismus zu entlasten.
⚠️ Wichtig
Befindet sich dein Pferd aktuell in einem akuten Reheschub, sollte der Leber-Nierensaft nicht verabreicht werden, da er den Zustand verschlechtern könnte. Sobald der Reheschub überstanden ist, kann die Anwendung – immer in Absprache mit deinem Tierarzt – sinnvoll sein, um die Regeneration des Stoffwechsels zu fördern.
10 Faustregeln zur Vorbeugung von Hufrehe
- Weidezeiten begrenzen, vor allem bei hohem Fruktangehalt (Frühjahr/Herbst)
- Zuckerarmes Heu füttern – bei Bedarf analysieren oder einweichen
- Kraftfutter sparsam und ohne Melasse
- Gewichtsmanagement: kein Übergewicht
- Stoffwechselstörungen (EMS, PPID) frühzeitig erkennen und behandeln
- Regelmäßige fachgerechte Hufpflege
- Ausreichend Bewegung auf geeignetem Boden
- Vorsicht bei Giftpflanzen (z. B. Bergahorn) und Schimmelfutter
- Stress vermeiden: keine abrupten Änderungen bei Futter oder Haltung
- Bei Verdacht sofort handeln: Tierarzt rufen & Hufe kühlen
Hufrehe erfordert schnelles Handeln und konsequente Prävention
Hufrehe ist eine ernste Erkrankung – doch mit der richtigen Kombination aus Früherkennung, Therapie und Vorbeugung kann man betroffenen Pferden ein aktives, möglichst beschwerdefreies Leben ermöglichen. Wer auf Warnsignale achtet, die Fütterung im Griff hat und bei Verdacht sofort handelt, kann viel Leid vermeiden.
Häufig gestellte Fragen zu Hufrehe💡
- Fütterungsfehler (z.B. zu viel Zucker oder fruktanreiches Gras)
- Stoffwechselstörungen (EMS, PPID)
- Vergiftungen
- Überlastung
- bakterielle Toxine
Bei früher Diagnose und konsequenter Behandlung ja – allerdings bleibt meist ein Risiko für Rückfälle bestehen.
Warme Hufe, Pulsation an den Fesselarterien, Reheringe, vorsichtiger oder steifer Gang sind frühe Hinweise.
Nur kontrolliert und möglichst mit Fressbremse. Weidezeiten sollten nach Fruktangehalt angepasst werden.
Wenn Schmerzfreiheit dauerhaft nicht mehr möglich ist – diese Entscheidung erfolgt immer mit dem Tierarzt.
Nein. Heu kann zucker- oder fruktanreich sein oder Schimmel enthalten. Eine Heuanalyse bringt Klarheit.
So hilft dir EWALIA bei Hufrehe:
- Natürliche Entgiftung
- Unterstützung bei Ekzem, Juckreiz und Mauke
- für einen optimalen Stoffwechsel
- bei Juckreiz, Sommerekzem und Mauke
- regt den körpereigenen Stoffwechsel an
- stärkt die Abwehrkräfte gegen Allergien
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Häufige Fragen💡
Bei Problemen/Beschwerden: 👉 Hier empfehlen wir die Kur mit 6 Litern
Dabei raten wir am Anfang den Mehrbedarf (3fache Tagesdosis) zu füttern. Du bleibst so lange auf der hohen Dosierung bis sich eine Verbesserung einstellt, plus 2 Tage. Danach den 2-fachen Normalbedarf füttern. Wenn die Verbesserung anhält, füttere die restlichen Flaschen mit der Dosierung laut Normalbedarf. Wie viel gefüttert werden muss, hängt immer von individuellem Problem ab. Also ob schneller eine Besserung vorliegt oder nicht.
Zur Vorbeugung: 👉 Hier empfehlen wir die Kur mit 3 Litern
Um Problemen vorzubeugen und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen: Präventiv, das heißt, kein Mehrbedarf, sondern nur der Normalbedarf über mindestens drei Wochen.
Bist du dir unsicher, ob dein Pferd unsere Produkte frisst? Kein Problem!Wir bieten dir unsere EWALIA Fressgarantie.
Akzeptiert dein Pferd unsere Produkte nicht, bekommst du von uns den vollen Kaufpreis zurück.Wie funktioniert's und was musst du beachten?Sende die Produkte einfach innerhalb von 30 Tagen nach Erwerb an uns zurück und fülle unser Formular mit den Details deiner Bestellung, einem kurzen ungeschnittenen Video deines Pferdes und dem Kaufbeleg aus.
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Weitere Informationen zu unserer Fressgarantie findest du hier in unseren AGB's: Fressgarantie.
1. Bessere Aufnahme und Verfügbarkeit
Kräutersäfte enthalten die wirksamen Inhaltsstoffe in gelöster Form, was die Aufnahme im Körper erleichtert.Besonders bei Tieren mit empfindlicher Verdauung oder schlechter Kauleistung (z. B. alte Pferde oder Hunde) sind sie oft besser verträglich.
2. Höhere Bioverfügbarkeit
Durch die flüssige Form werden Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe schneller ins Blut aufgenommen, wodurch sie schneller wirken.Getrocknete Kräuter müssen erst im Verdauungstrakt aufgeschlossen werden, was länger dauert.
3. Keine Staubbelastung
Getrocknete Kräuter können stauben, was besonders für empfindliche Atemwege problematisch sein kann (z. B. Pferde mit COB oder Hunde mit Allergien).Kräutersäfte sind staubfrei und somit auch für Tiere mit Atemwegserkrankungen geeignet.
4. Einfachere Dosierung & Fütterung
Kräutersäfte lassen sich leichter ins Futter mischen oder direkt ins Maul geben.Besonders bei wählerischen Tieren kann die flüssige Form vorteilhaft sein, da die Akzeptanz oft höher ist als bei bitter schmeckenden, getrockneten Kräutern.
5. Keine Belastung durch minderwertige Futterqualität
Manche getrocknete Kräuter verlieren durch falsche Lagerung ihre Wirkstoffe oder enthalten Pilze, Schimmel oder Schadstoffe.Hochwertige Kräutersäfte sind frisch gepresst und schonend verarbeitet, sodass die Inhaltsstoffe weitgehend erhalten bleiben.
Ja, es können bis zu 3 Säfte gleichzeitig gefüttert werden.
Wir empfehlen die Gabe unseres Produkts zweimal täglich. Dies gewährleistet, dass der Organismus die wertvollen Kräuterwirkstoffe optimal aufnehmen kann. Eine Möglichkeit ist, das Futter bereits am Abend für die morgendliche Gabe durch den Stallwart etc. vorzubereiten, sofern es innerhalb von 24 Stunden verabreicht wird (besonders wichtig im Sommer). Alternativ kann eine Portion vor und eine nach der Reiteinheit gefüttert werden.
Falls die zweimalige Gabe nicht möglich ist, empfehlen wir, 80% der Gesamttagesdosis zu verabreichen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Beispielweise wären das 112 ml einmal täglich bei einer Gesamttagesdosis von 140 ml (70 ml + 70 ml). Unsere Erfahrung zeigt, dass eine regelmäßige zweimalige Gabe die beste Option ist, um die Wirksamkeit unserer Produkte voll auszuschöpfen.
Alle weiteren Fragen findest du in unseren 👉 FAQS
Unsere Produkte dienen als unterstützende Maßnahme in Form von Ergänzungsfuttermittel und ersetzen nicht tierärztliche Untersuchungen.