Pferde richtig anweiden!
Inhaltsverzeichnis
- for stable intestinal function
- for optimal digestive processes
- for a healthy intestinal flora
Wann darf mein Pferd auf die Weide?
Traditionell beginnt die Weidesaison Anfang Mai oder, wie es früher hieß, „mit der Blüte der Rosskastanie“. Heute werden die Weidetore zumeist geöffnet, wenn das Gras 20 bis 30 cm hoch steht. In diesem Aufwuchsstadium ist das Gras sehr saftig, es enthält über 75 % Wasser. Durch den hohen Blattanteil haben die jungen Gräser einen Eiweißgehalt von bis zu 35 g pro Kilogramm. Was das Frühlingsgras für Pferde besonders schmackhaft macht, ist der Zuckergehalt: Ertragreiche „Leistungsgräser“ enthalten zu Beginn der Weidesaison um die 23 % Zucker. Das bedeutet, Pferde würden beim Fressen von 10 kg Gras 2,3 kg Zucker aufnehmen – damit muss der Stoffwechsel erst einmal fertig werden!
Warum muss ich mein Pferd überhaupt anweiden?
Die meisten Pferde verbringen den Winter auf Paddocks oder Koppeln ohne Grasbewuchs. Das dient dem Schutz der Weideflächen:
- Weicher Boden durch Regen oder Tauwetter würde bei Bewegung beschädigt.
- Tritte und Rennen führen schnell zu tiefen Löchern und einer zerstörten Grasnarbe.
Daher ist eine durchgehende Weidehaltung über den Winter in unseren Regionen kaum möglich.
Was fressen Pferde im Winter draußen?
Wenn genug Fläche vorhanden ist, finden Pferde auf Winterweiden immerhin noch:
- Verbliebene Grasreste aus dem Herbst
- Gestrüpp, verfilzte Grasbüschel
- Laub, Äste und sogar Baumrinde
Ab Februar taucht gelegentlich der erste grüne Halm auf, und bis März wird das Gras langsam mehr. Diese langsame Umstellung auf Weidefutter wäre ideal für die Verdauung. Doch die Realität sieht oft anders aus.
Die Verdauung im Wintermodus
In der kalten Jahreszeit füttern wir hauptsächlich faserreiches Heu und zusätzlich oft Kraftfutter.
Diese trockenen Futtermittel müssen gut gekaut und eingespeichelt werden.
Speichel ist wichtig: Er neutralisiert den pH-Wert im Verdauungstrakt und schützt den Magen.
Die Verdauung passt sich im Laufe des Winters an dieses Futter an.
Der Schock beim ersten Weidegang
Im Frühling ist das Gras saftig, frisch – und wird gierig aufgenommen. Es wird dabei weniger eingespeichelt, was bedeutet das der pH-Wert im Magen sinkt und das Darmmilieu aus dem Gleichgewicht gerät.
Mögliche Folgen können sein: Fehlgärungen, Gasbildung, Koliken, Durchfall oder Kotwasser
Das Eiweißproblem im jungen Gras
Mit dem Eiweißüberschuss im jungen Gras werden gesunde Pferde grundsätzlich gut fertig. Bei einem plötzlichen Überangebot an Eiweiß können durch die abrupten Veränderungen der Darmflora aber Verdauungsstörungen wie Blähungen, weicher und übelriechender Kot oder Durchfall auftreten.
- Pferd mit 600 kg: 363 g pcvRp/Tag
- Pferd mit 300 kg: 216 g pcvRp/Tag
❗(pcvRp = praecaecal verdauliches Rohprotein – also vor dem Blinddarm verwertbar)
Wenn man davon ausgeht, dass 1 kg Weidegras im Frühling bis zu 35 g Rohprotein enthält und die Futteraufnahme bei 50 kg aufwärts liegen kann, ergeben sich beträchtliche Überschüsse, die Leber und Niere vor gewaltige Herausforderungen stellen! Durch zu viel Eiweiß entstehen bei der Verdauung schädliche Stoffwechselprodukte – Schwefelwasserstoff, Ammoniak und Histamine, die von der Leber abgebaut und über die Nieren ausgeschieden werden müssen. Ist der Stoffwechsel bereits vorbelastet, neigen die Pferde zu angelaufenen Beinen, Ekzemen und Allergien
Besonders gefährdet sind:
- Pferde mit Leber- oder Nierenschwäche
- Tiere mit Neigung zu angelaufenen Beinen, Ekzemen oder Allergien
➡️ Diese Pferde sollten nicht auf die Frühlingsweide!
Gefahr für die Darmflora bei zu schneller Umstellung
Der Dickdarm des Pferdes ist ein komplexes Gärsystem:
- Besiedelt mit Mikroorganismen, die faserreiches Futter wie Heu und Stroh aufschließen
- Sie gewinnen aus Zellulose und Pektin Energie in Form flüchtiger Fettsäuren
Problem: Bei plötzlichem Wechsel auf saftiges Gras
➡️ Sterben viele dieser Bakterien ab
➡️ Das hat fatale Folgen für den Stoffwechsel
Deshalb gilt:
Langsames Anweiden ist keine Option – sondern eine Notwendigkeit!
Fazit
Warum kann junges Weidegras bei Pferden Hufrehe auslösen?
Früher dachte man, der hohe Eiweißgehalt des Frühlingsgrases sei der Auslöser für Hufrehe. Als Folge wurden Weiden kurz gemäht oder betroffene Pferde nur auf abgegraste Flächen gestellt.
Heute weiß man:
👉 Nicht das Eiweiß, sondern Fruktane – also Zuckerspeicherstoffe – spielen die zentrale Rolle.
Was sind Fruktane überhaupt?
Fruktane sind wasserlösliche Zucker, die die Pflanze bei Energieüberschuss speichert, um sie später fürs Wachstum zu verwenden.
Ihr Gehalt schwankt stark – je nach:
- Grasart
- Wetterlage
- Temperatur
- Tageszeit
Besonders riskant:
Wenn es sonnig, aber gleichzeitig zu kalt für Pflanzenwachstum ist, wird Fruktan gespeichert, aber nicht verbraucht.
Typisch im Frühling: Kalte Nächte und sonnige Vormittage. Die Pflanze beginnt erst mittags mit dem Fruktanabbau.
➡️ Deshalb warnten schon die alten Stallmeister davor, Pferde bei Morgenfrost auf die Weide zu lassen – ganz ohne die chemischen Hintergründe zu kennen.
Warum Fruktan problematisch sein kann
Fruktan ist an sich nicht giftig für Pferde.
Wildpferde z.B. vertragen es problemlos, weil sie mageres, zuckerarmes Steppengras fressen und ihre Darmflora ursprünglich ganz anders aufgebaut ist.
Bei Hauspferden sieht das anders aus:
- Durch energiereiches Futter (Silage, Heulage, Kraftfutter) gelangen vermehrt Milchsäurebakterien in den Verdauungstrakt.
- Wenn dann zuckerreiche Gräser mit hohem Fruktangehalt aufgenommen werden, explodiert die Zahl dieser Bakterien.
Das Problem:
Der Dickdarm des Pferdes kann Milchsäure nicht abbauen.
➡️ Es kommt zu einer Übersäuerung, der pH-Wert sinkt, gesunde Darmbakterien sterben ab.
➡️ Dabei entstehen Endotoxine (Giftstoffe), die ins Blut gelangen und vor allem im Huf schwere Entzündungen auslösen.
Besonders gefährdet sind übergewichtige Pferde und Pferde mit Stoffwechselerkrankungen wie Cushing oder EMS.
Weitere Risikofaktoren für Hufrehe
Neuere Erkenntnisse zeigen, dass mehrere Belastungen gleichzeitig auftreten müssen, um einen Reheschub auszulösen. Dazu zählen z.B.:
- Endophyten – das sind Schimmelpilze, die in bestimmte Gräser hineingezüchtet wurden, um sie widerstandsfähiger zu machen. Sie können das Risiko deutlich erhöhen.
Atypische Weidemyopathie – selten, aber lebensgefährlich
Eine noch wenig erforschte, aber meist tödlich verlaufende Krankheit ist die Atypische Weidemyopathie.
➡️ Sie tritt vor allem im Frühjahr und Herbst nach Frostnächten mit hoher Luftfeuchtigkeit auf.
➡️ Vermutlich ist ein Bodenbakterium dafür verantwortlich, das dann Giftstoffe freisetzt.
➡️ Auch Pferde mit nur wenigen Stunden Weidegang können betroffen sein.
Probleme beim Anweiden vorbeugen!
Wenn im April oder Mai endlich die Weidesaison beginnt, freut sich nicht nur der Pferdebesitzer – auch das Pferd kann es oft kaum erwarten, endlich wieder frisches Gras zu fressen. Doch ein plötzlicher Start ins satte Grün kann zu Problemen führen: Magen-Darm-Beschwerden, Durchfall, Hufrehe und Stoffwechselentgleisungen sind mögliche Folgen des sogenannten „Grünfutterschocks“.
Ein guter Start schon im Februar oder März
Um diesen Belastungen vorzubeugen, lohnt es sich, bereits im späten Winter mit der Vorbereitung zu beginnen. Schon im Februar oder März – natürlich nur, wenn die Bodenverhältnisse es zulassen – können Pferde für wenige Minuten auf die Wiese geführt werden.
Wenn das Pferd sehnsüchtig nach den ersten grünen Halmen schielt, spricht nichts dagegen, es an der Hand ein wenig grasen zu lassen. Diese kurzen „Naschmomente“ helfen dem Verdauungssystem, sich frühzeitig auf die kommende Futterumstellung einzustellen.
Ein solches Vorgehen ist definitiv sinnvoller, als das Pferd mit einem plötzlichen Wechsel von Heu auf üppiges Frühlingsgras zu überfordern. Denn gerade zu Beginn der Saison kommt es nicht selten vor, dass Pferde in nur 30 Minuten mehr Gras aufnehmen als in drei Stunden Winterweide!
Warum langsames Anweiden so wichtig ist
Frisches Weidegras enthält deutlich mehr Eiweiß, Zucker und Wasser als das strukturreiche Heu oder die karge Winterweide. Der Verdauungstrakt, die Darmflora und der gesamte Stoffwechsel des Pferdes müssen sich erst langsam an diese veränderten Bedingungen anpassen.
Ein behutsames Anweiden schützt also nicht nur den Magen-Darm-Trakt, sondern auch Leber, Nieren und den gesamten Organismus.
Herausforderungen im Einstellbetrieb
Die oft empfohlene Methode, die Weidezeit täglich um zehn Minuten zu steigern, ist in größeren Pensionsställen kaum praktikabel. Wenn 30 Pferde nacheinander auf die Weide geführt werden, müsste das erste schon wieder zurück, bevor das letzte überhaupt draußen ist.
Ein guter Kompromiss: Ein kleiner, nicht zu üppig bewachsener Grünstreifen, der mit einem mobilen Zaun abgesteckt wird. So kann die Pferdegruppe kontrolliert und schrittweise ans frische Gras gewöhnt werden, ohne dass es logistisch aus dem Ruder läuft.
Für Privatpferdehalter gut umsetzbar
Privatpersonen haben es oft leichter. Hier bietet sich ein strukturierter Plan an:
- Tag 1: Nach dem Austoben 10 Minuten grasen lassen – das hilft, überschüssige Energie abzubauen und schützt vor „Fressattacken“.
- Tageszeit: Am besten am Nachmittag, wenn der Fruktangehalt im Gras bereits gesunken ist.
- Steigerung: Jeden Tag kann die Weidezeit um 10 Minuten verlängert werden – immer abhängig von der individuellen Verdauungstoleranz des Pferdes.
Nach vier bis sechs Wochen: freie Weidefreude
Wenn dieser langsame Aufbau konsequent durchgezogen wird, steht einer vollen Weidenutzung nach etwa vier bis sechs Wochen nichts mehr im Wege. Dann können die Pferde das frische Gras genießen – ohne gesundheitliche Risiken.
Sicherheit geht vor – auch bei der Weideführung
Ein wichtiger Hinweis: Lass die Pferde zu Beginn nicht auf eine zu große Fläche. Auch sonst brave Tiere können beim ersten Weidegang übermütig werden – und sind dann nur schwer wieder einzufangen. Ein kleiner, abgegrenzter Bereich ist deutlich einfacher zu kontrollieren und reduziert das Verletzungsrisiko.
Kontrolle der Zäune nicht vergessen
Vor Beginn der Weidesaison lohnt sich ein gründlicher Check von Paddock- und Weideumzäunung. Sobald Pferde einmal Weideluft geschnuppert haben, steigt die Motivation, sich Zugang zu frischem Grün zu verschaffen – oft mit kreativen Methoden:
- Elektrozäune werden getestet,
- Holzlatten gelockert oder durchbrochen,
- Zäune untergraben oder gar Weidetore geöffnet.
Eine unkontrollierte Fressorgie kann gefährlich werden – Koliken, Hufrehe oder Durchfall sind häufige Folgen.
Vorteile des Maulkorbs auf der Weide
Ein gut sitzender Maulkorb kann viele Vorteile mit sich bringen – sowohl für das einzelne Pferd als auch für die gesamte Herde:
- Längere Weidezeiten sind möglich, ohne dass die Futteraufnahme außer Kontrolle gerät.
- Gemischte Gruppen müssen nicht getrennt werden: „Dickerchen“ und schlankere Pferde können gemeinsam grasen.
- Stoffwechselempfindliche Pferde dürfen ebenfalls an der Weide teilhaben – ohne gesundheitliches Risiko.
- Kein Pferd muss allein am Heunetz stehen und frustriert mit den Hufen scharren.
Viele Pferde kommen mit der sogenannten Fressbremse gut zurecht – besonders, wenn sie frühzeitig und langsam daran gewöhnt wurden.
Aber: Nicht jedes Pferd verträgt den Maulkorb gut
Für manche Tiere bedeutet das Tragen eines Maulkorbs erheblichen Stress – trotz aller Bemühungen, sie daran zu gewöhnen. Mögliche Nachteile:
- Eingeschränkte soziale Interaktionen wie gegenseitige Fellpflege oder spielerisches Rangverhalten.
- Gestörte Kommunikation – durch die verdeckte Mimik erkennen die Pferde einander schlechter.
- Bei großer Unzufriedenheit kann das Pferd in Resignation oder Frustration verfallen.
In solchen Fällen muss individuell abgewogen werden, ob der psychische Stress am Ende nicht mehr Schaden anrichtet als der gesundheitliche Nutzen.
Achtung bei der Wahl des Modells
Nicht jeder Maulkorb sitzt gleich gut!
Besonders Modelle, die an „Blumentöpfe mit Loch“ erinnern, können leicht verrutschen.
- Ein schlecht sitzender Maulkorb kann dazu führen, dass das Pferd gar nicht mehr fressen kann.
- Das sorgt für Frust, Unruhe oder sogar gesundheitliche Probleme.
👉 Tipp: Kontrolliere den Sitz des Maulkorbs regelmäßig und beobachte, wie gut dein Pferd damit zurechtkommt – besonders in der Anfangsphase.
Nicht nur junges Gras im Übermaß, auch Stress auf der Weide schlägt dem Pferd auf den Magen. Die neue, ungewohnte Umgebung und eine neu zusammengestellte Weidegruppe können den Stresspegel des Pferdes erheblich erhöhen. Noch dazu bringen Rangordnungskämpfe und Hetzjagden auch auf großen Flächen ein hohes Verletzungsrisiko mit sich.
Ganz wichtig!
Die Pferde vor dem Weidegang mit ausreichend Heu füttern, damit sie sich nicht hungrig auf das junge Gras stürzen. Heu wirkt außerdem als Puffer für das energiereiche Grünfutter und hält den ph-Wert im Verdauungssystem stabil. Leidet das Pferd zu Beginn der Weidesaison an Kotwasser, Blähungen oder Durchfall, lässt sich das Problem mit zusätzlichen Heuportionen gut in den Griff bekommen. Das Auftreten von Kotwasser ist bei der Umstellung von trockenem Heu auf saftiges Grünfutter bis zu einem gewissen Grad normal.
Sollte sich der Zustand des Pferdes aber trotz zusätzlicher Heugaben nicht bessern oder länger als sechs Wochen anhalten, sollte der Tierarzt um Rat gefragt werden!
Achtung!!
Unbedingt das Gewicht des Pferdes im Auge behalten! Für übergewichtige Pferde können die Heurationen bis zu 1/3 mit Stroh gemischt werden.
Kraftfutter sollte, wenn überhaupt, erst nach dem Weidegang gefüttert werden. Gerade zu Beginn der Weidesaison sollten Mineralstoffe zugefüttert werden, da junges Gras wenig Calcium und Magnesium enthält.
Wie lange darf mein Pferd nach dem Anweiden auf der Weide bleiben?
Die Dauer der Weidezeit im Frühling lässt sich nicht pauschal festlegen – sie hängt von zwei Faktoren ab:
1. Dem Zustand und Bewuchs der Weide,
2. Und dem individuellen Pferd – besonders seinem Stoffwechsel und Fressverhalten.
Eine häufig herangezogene Studie zeigt:
Pferde lernen sehr schnell, wie viel Zeit ihnen auf der Weide zur Verfügung steht – und passen ihr Fressverhalten entsprechend an.
Pferde mit begrenztem Weidezugang können in einer einzigen Stunde viermal so viel Gras fressen wie Artgenossen mit Dauerweidegang in vier Stunden!
Das bedeutet: Weniger Weidezeit heißt nicht automatisch weniger Grasaufnahme.
👉 Fazit: Es braucht ein gutes Auge, Erfahrung und ein Gespür für das eigene Pferd, um zu entscheiden, wann und wie lange die Weidezeit ausgeweitet werden kann.
Warum Weidehaltung trotzdem so wertvoll ist
Trotz aller Herausforderungen rund ums Anweiden gilt:
Die Weide ist einer der natürlichsten und gesündesten Lebensräume für das Pferd.
- Ständige, langsame Bewegung beim Grasen unterstützt den Bewegungsapparat.
- Kontinuierliche Futteraufnahme ist optimal für den empfindlichen Pferdemagen.
- Viele Pferde mit Sehnenproblemen oder Magengeschwüren zeigen auf der Weide überraschend schnelle Besserung.
- Stressabbau durch die Natur und Sozialkontakt – auf der Weide finden viele Pferde zur inneren Ruhe zurück.
Verdauung des Pferdes beim Anweiden unterstützen!
Durch die Futterumstellung und auch durch eventuellen Weidestress wird das Verdauungssystem des Pferdes stark belastet. Kräuter können Pferden beim Anweiden wertvolle Unterstützung bieten. Sie helfen, die Verdauung zu stabilisieren, den Stoffwechsel zu entlasten und mögliche Beschwerden durch die Futterumstellung zu mildern.
Enthält Schleimstoffe, die sich schützend auf eine gereizte Magenschleimhaut legen und so Magenbeschwerden vorbeugen können.
Wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd und kann so Magenreizungen während des Anweidens entgegenwirken.
Fördert die Magen-Darm-Peristaltik, hilft bei Blähungen und unterstützt die Verdauung insgesamt.
Ihre Bitterstoffe regen die Speichel- und Magensaftbildung an und hemmen das Wachstum schädlicher Bakterien im Verdauungstrakt.
Enthält viele Gerbstoffe, die eine regulierende und zusammenziehende Wirkung auf den Darm haben, hilfreich bei Durchfall und Kotwasser.
Bindet Flüssigkeit im Dickdarm, verlangsamt die Kotpassage und kann so bei Weidedurchfall unterstützend wirken.
Fördert eine stabile Darmflora und unterstützt die natürliche Funktion des Verdauungssystems.
Regt die Nierentätigkeit an, erhöht die Harnmenge und unterstützt die Entgiftung des Körpers während der Futterumstellung.
Stärken die Leberzellen, verbessern die Regenerationsfähigkeit der Leber und schützen vor dem Eindringen von Toxinen.
Reich an Schleimstoffen und unterstützt die Regeneration einer belasteten Magenschleimhaut.
Fazit
Häufige Fragen💡
Bei Problemen/Beschwerden: 👉 Hier empfehlen wir die Kur mit 6 Litern
Dabei raten wir am Anfang den Mehrbedarf (3fache Tagesdosis) zu füttern. Du bleibst so lange auf der hohen Dosierung bis sich eine Verbesserung einstellt, plus 2 Tage. Danach den 2-fachen Normalbedarf füttern. Wenn die Verbesserung anhält, füttere die restlichen Flaschen mit der Dosierung laut Normalbedarf. Wie viel gefüttert werden muss, hängt immer von individuellem Problem ab. Also ob schneller eine Besserung vorliegt oder nicht.
Zur Vorbeugung: 👉 Hier empfehlen wir die Kur mit 3 Litern
Um Problemen vorzubeugen und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen: Präventiv, das heißt, kein Mehrbedarf, sondern nur der Normalbedarf über mindestens drei Wochen.
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