Beim Pferd überzieht das Bauchfell den Eierstock. Reift ein Follikel und erreicht dabei extreme Größe, kommt es zu einer starken Spannung des Bauchfelles über dem Eierstock. Dies führt im Einzelfall zu erhöhter Empfindlichkeit und auch zu Koliksymptomen.
Kolik und Rosse - gibt es eine Verbindung?
Der Verdauungsapparat des Pferdes ist komplex und speziell auf energiearme Nahrung ausgerichtet. Heutige Fütterungspraktiken und andere Faktoren wie Kreislaufprobleme oder hormonelle Veränderungen, besonders bei Stuten während der Rosse, können zu einer erhöhten Kolikanfälligkeit führen. Eine pferdegerechte Haltung, regelmäßige Futtergaben, ausreichend Wasser und Bewegung sowie tierärztliche Kontrollen sind entscheidend, um Koliken vorzubeugen.
Verdauungsystem des Pferdes
Der Verdauungsapparat des Pferdes ist ein hoch kompliziertes System. Schwer verdauliche Futterbestandteile können beim Pflanzenfresser Pferd sehr effizient in verdauliche Substanzen umgewandelt werden. Dies geschieht in einem sehr langen Magen - Darmtrakt der bis zu 30 Meter lang ist. Millionen von Darmbakterien sind dabei sehr leistungsfähige Helfer. Das Urpferd benötigte so ein spezielles Verdauungssystem. Es lebte von kargem, energiearmen Steppengras. Von diesem Gras musste sehr viel aufgenommen werden, um den Bedarf des Pferdes zu decken. Heute besteht die Pferdefutterration aus hochwertigen, energiereichen Futterbestandteilen. Die Funktionen und Bakterien des Darmes werden nicht in der ursprünglichen Art und Weise genutzt.
👉 Daraus folgt eine erhöhte Anfälligkeit für Kolik = Bauchschmerzen beim Pferd.
Das Verdauungssystem wird nicht alleine durch die Ernährung beeinflusst. Herz- und Kreislaufprobleme führen zu einer schlechteren Durchblutung des Magen-Darmtraktes. Dies wiederum führt zu verringerter Darmbewegung und birgt die Gefahr von Verstopfungskoliken. Stress, Magengeschwüre und Magen-Darmtumore sind weitere mögliche Kolikverursacher.
Rosse und Kolik
Manche Stutenbesitzer kennen das Problem mit Koliken, wenn ihre Stute Rosse zeigt. Auch jetzt können regelmäßig milde Koliksymptome auftreten. Im Verlaufe des Zyklus kommt es besonders am Eierstock der Stute zu, in bestimmter zeitlicher Reihenfolge, ablaufende Veränderungen.
Sollten alle Untersuchungen, auf die folgenden Auslöser, ohne Befund sein, kann man der Stute über einen bestimmten Zeitraum ein künstliches Hormon, ein Progesteron verabreichen. Dadurch wird die Rosse unterdrückt. Stellt sich die Kolikproblematik damit ein, ist definitiv ein Zusammenhang zwischen Zyklusaktivität und Kolikverhalten herzustellen.
Auslöser für Koliken
Auch am Eierstock können Tumore entstehen. Verschiedene Tumorarten am Eierstock der Stute können mit kolikartigem Verhalten verbunden sein. Ein Tumor kann zu Zug an der Eierstocksaufhängung führen oder ganz einfach wegen seiner Größe eine Behinderung der Darmperistaltik darstellen.
Hämatome (Blutergüsse) oder Abszesse kommen ebenfalls am Eierstock vor und können mit Kolikverhalten einhergehen.
Veränderungen im Bereich der Gebärmutter bei Pferden sind in der Regel nicht mit kolikartigem Verhalten verbunden. Während Probleme im Verdauungstrakt, wie etwa Magen- oder Darmstörungen, häufig zu Koliken führen, zeigen sich Gebärmutterveränderungen bei Stuten meist durch andere Symptome. Diese können beispielsweise unregelmäßige oder veränderte Brunstzyklen, vaginale Ausflüsse oder eine verminderte Fruchtbarkeit umfassen.
Fazit
Koliksymptome bei Stuten können im Zusammenhang mit der Rosse auftreten. Während des Zyklus, besonders in der Follikelphase, können hormonelle Veränderungen und das Wachstum der Follikel am Eierstock zu Beschwerden führen. In seltenen Fällen können auch Tumore oder extreme Follikelreifungen Kolikverhalten auslösen. Eine Untersuchung durch den Tierarzt und gegebenenfalls die Gabe von Progesteron können helfen, den Zusammenhang zwischen Zyklus und Kolik zu bestätigen und die Symptome zu lindern.
Wie kann ich Koliken vermeiden?
Kolik ist eine Erkrankung deren Ursache häufig sehr schwer zu ergründen ist. Sehr wichtig ist eine pferdegerechte Haltung und Ernährung.
Fütterung:
🌱 Häufige Futtergaben in Verbindung mit ausreichendem Rohfaseranteil sind eine wesentliche Voraussetzung für ein gesundes Pferd.Wasserhaushalt:
💧 Wasser ist für das Pferd wie für andere Lebewesen sehr wichtig. Im Sommer auf der Weide oder noch wichtiger auf einem Turnier im LKW oder Anhänger benötigt das Pferd große Mengen Wasser. Zu wenig Wasser führt zu einer Herz-und Kreislaufbelastung und zum Eintrocknen des Magen-Darminhaltes.Bewegung:
🐎 Neben der pferdegerechten Fütterung sollte jedes Pferd täglich ausreichend Bewegung haben. Bewegung stimuliert die Darmfunktionen.Zähne:
🦷 Nicht zu vergessen ist die regelmäßige halbjährliche-/ jährliche Zahnkontrolle. Sind die Zähne nicht in Ordnung, kauen die Pferde das Futter nicht klein und die Gefahr für Kolik steigt.So hilft dir EWALIA Koliken und Rosse vorzubeugen:
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1. Bessere Aufnahme und Verfügbarkeit
Kräutersäfte enthalten die wirksamen Inhaltsstoffe in gelöster Form, was die Aufnahme im Körper erleichtert.Besonders bei Tieren mit empfindlicher Verdauung oder schlechter Kauleistung (z. B. alte Pferde oder Hunde) sind sie oft besser verträglich.
2. Höhere Bioverfügbarkeit
Durch die flüssige Form werden Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe schneller ins Blut aufgenommen, wodurch sie schneller wirken.Getrocknete Kräuter müssen erst im Verdauungstrakt aufgeschlossen werden, was länger dauert.
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Getrocknete Kräuter können stauben, was besonders für empfindliche Atemwege problematisch sein kann (z. B. Pferde mit COB oder Hunde mit Allergien).Kräutersäfte sind staubfrei und somit auch für Tiere mit Atemwegserkrankungen geeignet.
4. Einfachere Dosierung & Fütterung
Kräutersäfte lassen sich leichter ins Futter mischen oder direkt ins Maul geben.Besonders bei wählerischen Tieren kann die flüssige Form vorteilhaft sein, da die Akzeptanz oft höher ist als bei bitter schmeckenden, getrockneten Kräutern.
5. Keine Belastung durch minderwertige Futterqualität
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Ja, es können bis zu 3 Säfte gleichzeitig gefüttert werden.
Wir empfehlen die Gabe unseres Produkts zweimal täglich. Dies gewährleistet, dass der Organismus die wertvollen Kräuterwirkstoffe optimal aufnehmen kann. Eine Möglichkeit ist, das Futter bereits am Abend für die morgendliche Gabe durch den Stallwart etc. vorzubereiten, sofern es innerhalb von 24 Stunden verabreicht wird (besonders wichtig im Sommer). Alternativ kann eine Portion vor und eine nach der Reiteinheit gefüttert werden.
Falls die zweimalige Gabe nicht möglich ist, empfehlen wir, 80% der Gesamttagesdosis zu verabreichen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Beispielweise wären das 112 ml einmal täglich bei einer Gesamttagesdosis von 140 ml (70 ml + 70 ml). Unsere Erfahrung zeigt, dass eine regelmäßige zweimalige Gabe die beste Option ist, um die Wirksamkeit unserer Produkte voll auszuschöpfen.
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Unsere Produkte dienen als unterstützende Maßnahme in Form von Ergänzungsfuttermittel und ersetzen nicht tierärztliche Untersuchungen.