Diese zwei Begriffe ähneln einem Schlüssel - Schloss-Prinzip, wenn man es einfach ausdrückt. Antigene sind per Definition Stoffe, die in einem fremden Organismus eine Immunreaktion auslösen können. Sie führen unter anderem zur Bildung von Antikörpern. Diese Antikörper werden dazu erschaffen mit genau diesen Strukturen der eingedrungenen Antigene zu reagieren.
Das Immunsystem des Pferdes
Mauke, Sommerekzem, Equine Sarkoide und viele andere Krankheitsbilder zeigen ein geschwächtes oder überaktives Immunsystem des Pferdes. In diesem Zusammenhang wird von Immunglobuline, Immunabwehr, Antigenen und Antikörpern gesprochen, aber wie funktioniert das Immunsystem wirklich und vor allem wie können wir Menschen das Immunsystem unserer Pferde stärken und unterstützen?
Inhaltsverzeichnis
Was gehört zum Immunsystem?
Das Immunsystem ist ein Netzwerk von Organen, Zellen, Proteinen und Zuckerverbindungen, die gemeinsam das Ziel haben, den Körper vor Infektionen und Erkrankungen zu schützen und ihn zu heilen. Um dieses Ziel zu erreichen sind folgende Aufgaben zu erfüllen:
Erreger wie Bakterien, Viren, Pilze, Parasiten, so genannte Pathogene, sollen erkannt, abgetötet oder entfernt werden bzw. im Idealfall daran gehindert werden in den Körper einzudringen. Die Anzahl an Antikörper soll erhöht und vervielfältigt werden und bereits bekämpfte Antigene sollen in einem Verzeichnis gespeichert werden, um beim nächsten Kontakt ein schnelles Erkennen und Bekämpfen zu ermöglichen. Geschädigtes Gewebe soll gefunden und repariert werden. Das klingt alles nicht nur sehr aufwändig, sondern es sind tatsächlich komplexe, multifunktionale biochemische Prozesse.
An sich sind die Immunabwehrzellen (Immunglobuline, Akut-Phase-Proteine) ständig aktiv und wandern durch die Blutbahnen bzw. sind Bestandteil des Blutes. Zu finden sind Antikörper jedoch an unterschiedlichen Orten wie im Knochenmark, in der Milz, im lymphatischen System (Thymus, jegliche Lymphknoten) und in unterschiedlichem Gewebe wie im Darm, Lunge, Magen-Darmschleimhäute. Produziert werden Immunzellen vorwiegend im Knochenmark, jedoch teilweise noch nicht vollständig differenziert und aktiviert. Im bereits erwähnten lymphatischen System werden einige der Zellen fertig bestimmt und aktiviert, wenn sie vor Ort auf Antigene treffen.
Wo laufen diese Prozesse jetzt ab? Wo ist dieses Immunsystem genau?
Wenn anatomische Barrieren wie Epithelzellen der Haut und im Gewebe zum Beispiel den Eintritt von Pathogenen oder Toxinen nicht verhindern, oder die physiologische Abwehr über Tränen, Blutung, Magensäure, also generell Sekrete, versagt, dringen Antigene in den Pferdekörper ein und lösen im Idealfall eine Immunantwort aus. Die im Blut zirkulierenden Leukozyten (weiße Blutzellen) sind die hauptverantwortlichen Zellen des Immunsystems. Sie unterteilen sich in weitere Einheiten wie
- neutrophile Granulozyten (unspezifische Abwehr vorwiegend in Eiter)
- eosinophile Granulozyten (Abwehr von Parasiten)
- basophile Granulozyten (Histamin, Heparin, Seratonin)
- Monozyten/Makrophagen (phagozytieren bzw. fressen ihre „Opfer“)
- Mastzellen (lösen bei Allergien anaphylaktische Reaktionen aus)
- B-Lymphozyten (erworbene Immunreaktion, sollen nach Erkennen des Erregers die Antikörperproduktion ankurbeln)
- T-Lymphozyten (im Thymus gereift, T-Helferzellen weil sie B-Zellen bei der Vermehrung helfen, Gedächtniszellen)
Man merkt, das Immunsystem besteht aus vielen komplexen, biochemischen Prozessen, die Großteils in der Medizin und Veterinärmedizin sehr gut erforscht wurden.
Dringt nun ein Erreger (oder nennen wir es eine fremde Zellstruktur) in den Organismus ein, ist es das Ziel, dass die dazu passenden B-Lymphozyten sich vermehren, differenzieren und Antikörper bilden. Diese werden auch Immunglobuline (Ig) genannt.
Jeder Antikörper passt zu einem Antigen, welches aus Glykoproteine besteht und in der Struktur einem Y ähneln. Beim Pferd sind sie aufgrund der Verwendung als Immunserumproduktion gut erforscht. Zu nennen sind IgD, IgA, IgM, IgE und IgG (7 Unterklassen).
- IgA kommt vorwiegend in Körperflüssigkeiten vor wie Speichel, Darmsekret, Milch sowie Schleimhäuten.
- IgM aktiviert das Komplementsystem (unspezifische, angeborene Immunsystem) im Frühstadium der Immunreaktion.
- IgE ist zum größten Teil an Membranrezeptoren der Mastzellen und basophilen Granulozyten gebunden. Bindet es sich an Allergene, dann veranlasst es die Mastzellen Histamin und andere Entzündungsmediatioren auszuschütten. Dies führt zum Beispiel im Fall des Sommerekzems zu einer Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems.
- IgD ist für die Aktivierung der B-Lymphozyten verantwortlich.
- IgG mit dessen 7 Unterklassen machen den Hauptanteil (80%) der Immunglobuline im Blut aus und wirken vor allem gegen Viren und Bakterien sowie Parasiten.
Fazit - Aufbau des Immunsystems
Ein starkes Immunsystem ist essenziell für die Gesundheit des Pferdes, da es Infektionen abwehrt und Krankheiten wie Mauke, Sommerekzem oder Sarkoide vorbeugen kann. Es besteht aus einem komplexen Netzwerk von Organen, Zellen und biochemischen Prozessen, die Antigene erkennen und durch Antikörper bekämpfen. Besonders wichtig sind die weißen Blutzellen (Leukozyten) und Immunglobuline wie IgG, IgA und IgM, die spezifische Abwehrmechanismen steuern. Eine gezielte Unterstützung des Immunsystems durch artgerechte Haltung, ausgewogene Ernährung und Stressvermeidung kann die Abwehrkräfte des Pferdes stärken und es langfristig gesund halten.
Was bedeutet es, wenn die Immunantwort schiefgeht?
Ein gut funktionierendes Immunsystem steht in Verbindung mit einer guten Balance zwischen aktivierenden und hemmenden Prozessen. Wenn eine Immunantwort nicht korrekt abläuft, wird nach Kontakt der fremden Struktur entweder keine Aktivierung (Immunsupression) oder eine Überempfindlichkeitsreaktion (Autoimmunität) eingeleitet. Überempfindlichkeitsreaktionen werden nach Gerber/Straub in 4 unterschiedliche Typen eingeteilt, wobei der für uns Pferdebesitzer bekannteste Typ die Sofortreaktion (Typ 1) darstellt und vor allem das Sommerekzem als Krankheitsbild zeigt. Bei fehlender Immunreaktion können sich die Erreger ohne Einschränkung vermehren und verteilen. Abgesehen von der genetischen Ursache entstehen Autoimmunerkrankungen oft durch die fehlende Weitergabe der Immunglobuline (Biestmilch; Kolostrum) durch die Milch der Mutterstute, welches oft schwerwiegende Folgen für das Fohlen nach sich zieht. Chronische Atemwegserkrankungen, chronische bakterielle Infekte und Mykosen (Pilzerkrankungen) lassen ebenfalls ein erworbenes Immundefizit vermuten. Forscher der Veterinärmedizin im Bereich Immunologie sehen sogar einen Zusammenhang zwischen Sexualhormonen und Autoimmunerkrankungen.
Woran erkenne ich ein geschwächtes Immunsystem?
Generell kann man davon ausgehen, dass bei Verletzungen und Wunden das Immunsystem stark belastet wird; einerseits bei der Bekämpfung der eintretenden Erreger, andererseits bei der Blutstillung und Wundheilung (Reparatur des Gewebes). Die Immunabwehrzellen erledigen ihre Aufgaben bis die zu hohe Anzahl der Erreger nicht mehr zerstört bzw. abgebaut werden können. Die Immunantwort ist zu schwach, Eiterherde entstehen, Schwellungen, Wassereinlagerungen usw. folgen. Somit kann man davon ausgehen, dass bei Verletzungen, Operationen, chronischen Entzündungen das Immunsystem beschäftigt bzw. geschwächt ist und eine Unterstützung sinnvoll wäre.
Stoffwechselerkrankte Tiere zeigen nahezu immer ein geschwächtes Immunsystem, da ein reger Stoffwechsel die Grundlage rascher Kommunikation zwischen Zellen oder Zellen und Organen darstellt. Ist diese Kommunikation gestört, kommt es entweder zu einer stark verzögerten Immunantwort oder gar zu einer Überfunktion, da durch den trägen Stoffwechsel falsche Informationen an die Abwehr weitergegeben werden (siehe oben Überempfindlichkeitsreaktion).
Typische Krankheitsbilder mit einhergehenden, geschwächten Immunsystem zeigen sich vorwiegend über die Haut wie Sommerekzem, Viruskrankheiten (z.B. Equines Sarkoid), bakterielle Infektionen (z.B. Staphylokokken), Pilzinfektionen (z.B. Pferdeflechten) sowie Parasitenbefall durch Würmer und/oder Milben. Zeigt das Hautbild deines Pferdes plötzlich starke Veränderungen, kann man davon ausgehen, dass ein geschwächtes oder überempfindliches Immunsystem beteiligt ist und Unterstützung benötigt.
Wie kann ich das Immunsystem unterstützen?
Bei schweren Infektionen ist die sofortige Konsultation einer Tierärztin oder eines Tierarztes unerlässlich! Dennoch gibt es zahlreiche Faktoren, die Pferdebesitzer gezielt beeinflussen können, um die Funktion des Immunsystems positiv zu unterstützen.
Eine qualitativ hochwertige Heuqualität ist essenziell. Sie minimiert die Belastung durch Bakterien, Schimmelpilze und andere Schadstoffe, die das Immunsystem schwächen könnten. Zudem sorgt eine sorgfältige Gewinnung und Lagerung des Heus für eine bessere Erhaltung von Mineralstoffen und Vitaminen.
Es ist wichtig, den Magen-Darm-Trakt nicht durch übermäßige Kraftfuttergaben oder unnötige Zusatzpräparate zu belasten. Ein großer Teil der Immunabwehr erfolgt über Magensäure, Magenschleimhäute und Darmsekrete. Daher sollten kleine Futterportionen über den Tag verteilt werden. Eine gezielte Sanierung des Magen-Darm-Trakts kann zudem die Immunreaktionen verbessern.
Pferde mit Stoffwechselerkrankungen wie EMS leiden häufig unter einem geschwächten Immunsystem. Giftstoffe im Körper behindern die Zellneubildung und sollten daher mit einer gezielten Stoffwechsel- und Entgiftungskur ausgeleitet werden. Übergewicht sowie ein Mangel an essenziellen Nährstoffen tragen zusätzlich zu einem trägen Stoffwechsel bei.
Regelmäßige Bewegung, gezieltes Muskeltraining und eine angepasste Nährstoffversorgung fördern die Immunstabilität.
Chronischer Stress – sei es durch Konflikte in der Herde, häufige Stall- oder Herdenwechsel – kann das Immunsystem erheblich belasten. Auch Bewegungsmangel, lange Standzeiten in der Box oder schlechte Luftqualität, etwa durch staubige Reithallen, erhöhen das Risiko für Atemwegserkrankungen.
Nach Operationen oder schweren Verletzungen sollte das Pferd vor starkem Immundruck und ungünstigen Witterungsverhältnissen geschützt werden (z. B. durch Boxenruhe oder Quarantäneboxen). Dennoch sind kurze Spaziergänge – wenn möglich und erlaubt – eine wertvolle Unterstützung für Lunge, Kreislauf und geistiges Wohlbefinden.
Eine ausgewogene Versorgung mit allen essenziellen Nährstoffen, abgestimmt auf das Pferd und sein Raufutter, ist entscheidend. Besonders wichtig für das Immunsystem sind:
✔ Zink – stärkt die Immunabwehr
✔ Vitamin C, B und K – unterstützt den Zellschutz
✔ Essentielle Aminosäuren – fördern nicht nur den Muskelaufbau, sondern sind auch am Aufbau von Immunzellen beteiligt
Durch die richtige Kombination aus Fütterung, Bewegung, Stressmanagement und gezielter Nährstoffversorgung lässt sich das Immunsystem des Pferdes nachhaltig stärken.
Fazit - Immunsystem
Ein funktionierendes Immunsystem ist das Ergebnis eines ausgewogenen Zusammenspiels zwischen Aktivierung und Regulation. Gerät diese Balance aus dem Gleichgewicht, kann es zu Immunschwächen oder Überreaktionen wie Autoimmunerkrankungen kommen. Typische Anzeichen eines geschwächten Immunsystems bei Pferden sind chronische Infektionen, Hautveränderungen und eine erhöhte Anfälligkeit für Parasiten.
Zur Unterstützung des Immunsystems sind eine artgerechte Fütterung, eine stabile Herdenstruktur, viel Bewegung an der frischen Luft und eine bedarfsgerechte Nährstoffversorgung essenziell. Stressreduktion und eine gezielte Unterstützung des Stoffwechsels tragen dazu bei, die Immunabwehr zu stärken und die Gesundheit langfristig zu erhalten.
EWALIA Immunvitalsaft mit Kräuterportraits
Unser Immunvitalsaft enthält Wasser, Hagebutte, Echinacea, Süßholzwurzel, Fenchel, Enzian, Weißdorn, Brennnessel und Melisse. Er ist ein hochkonzentrierter Kräuterauszug, der weder Konservierungsmittel noch Zuckerzusätze oder andere chemische Zusatzstoffe enthält und ist somit für stoffwechselkranke Pferde geeignet. Folgend findest du die abgestimmte Kräutermischung einzeln im Portrait.
Besondere Inhaltsstoffe:
Hagebutte enthält viel Vitamin C, andere Vitamine (A, B1, B2, K, P), Mineralstoffe, Fruchtsäure, Flavonoide, Gerbstoffe usw.
Wirksamkeit und Anwendungsgebiete:
Vorwiegend antioxidativ, entzündungshemmend und verbessert die Blutfettwerte (klinisch bestätigt). Klinisch belegt ist ebenfalls eine mäßige Wirkung bei Osteoarthritis.
Es steigert die Abwehrkräfte und wird eingesetzt bei der Behandlung von Erkältungskrankheiten und grippalen Infekten. Das Vitamin C stärkt die Immunkörperbildung. Bei Fieber und Erkältungskrankheiten wird der Vitamin C Gehalt sehr schnell aufgebraucht, dass selbe gilt für die Wundheilung.
💡 Erfahre noch mehr: Hagebutte
Besondere Inhaltsstoffe:
Echinacin, Echinacosid
Wirksamkeit und Anwendungsgebiete:
Überliefert aus der Urbevölkerung Amerikas wurde diese Pflanze zur Heilung von Wunden aller Art verwendet. Seit dem 20. Jhdt. ist bekannt, dass gewisse Verbindungen im Sonnenhut biochemische Prozesse gegen Bakterien und sogar Viren starten. Weitere Wirkstoffe steigern die Abwehrkräfte und werden in der Humanmedizin unterstützend zur Chemotherapie empfohlen. Klassisch zählt es zu den Erkältungsmitteln.
💡 Erfahre noch mehr: Sonnenhut/Echinacea
Besondere Inhaltsstoffe:
Hauptkomponente ist Glycyrrhizin, ein Gemisch aus Kalium- und Calciumsalzen der Glycyrrhizinsäure (50x süßer als Rohrzucker).
Wirksamkeit und Anwendungsgebiete:
Glycyrrhizin wirkt stark entzündungshemmend (antiphlogistisch), antiviral sowie antimikrobiell, erhöht vorrübergehend die Halbwertszeit von Cortisol und Aldosteron. Eine antiulzerogene Wirkung (Reduktion der Magensäure), vor allem nach längerer Schmerzmittelgabe, wurde im Versuch nachgewiesen. Im allgemeinen Gebrauch wird der Süßholzwurzel eine auswurffördernde, entzündungswidrige und krampflösende Wirkung nachgesagt und bei Husten, Gastritis und Magengeschwüren angewandt.
💡 Erfahre noch mehr: Süßholz
Besondere Inhaltsstoffe:
Ätherisches Öl (trans-Anethol, Fenchon, Estragol uvw.). Unterschieden wird in bitteren oder süßen Fenchel, deren biochemische Inhaltsstoffe sich geringfügig in der Konzentration unterscheiden.
Der Wirkstoff beim Fenchel ist das ätherische Öl. Es besteht zu 50-70% aus dem süßlich schmeckenden trans-Anethol und dem nach Kampfer schmeckenden Fenchon und anderen Stoffen. Es ist dem Anisöl sehr ähnlich.
Wirksamkeit und Anwendungsgebiete:
Die nachgewiesene Wirkungspalette reicht von antimikrobiell, krammpflösend, über sekretolytisch (Produktion von Schleim), Abhusten (expektorierend) bis zu antiphlogistisch (entzündungshemmend). Im Volksgebrauch wird es bei krampfartigen Magen-Darmbeschwerden, Menstruationskrämpfen, als auswurfsförderndes Hustenmittel, zur Beruhigung und als Karminativum (gegen Blähungen) eingesetzt.
💡 Erfahre noch mehr: Fenchel
Besondere Inhaltsstoffe:
Bitterstoffe, hauptsächlich Gentiopikrin und der jüngst entdeckte Bitterstoff Amarogentin, der den höchsten Bitterstoffwert aufweist, wenig Gerbstoffe und ätherisches Öl.
Wirksamkeit und Anwendungsgebiete:
Enzianwurzel ist eine reine Bitterstoffdroge. Die anderen Inhaltsstoffe sind von untergeordneter Bedeutung. Der Gehalt an Gerbstoffen ist nur gering, was für die Verwendung als Magentonikum sehr wichtig ist, denn unerwünschte Reizwirkungen entfallen deshalb. Appetitlosigkeit, Magenschwäche mit mangelnder Magensaftsekretion (Absonderung), Störungen der Magenentleerung, Blähungen so wie Krampf- und Erschlaffungszustände des Magens und des Darms können mit einem Enziantee erfolgreich behandelt werden. Die Magensäureproduktion wird erhöht. Die Bitterstoffe wirken zum einen durch die Berührung der Schleimhäute im Maul, in dem sie heilende Reflexe auslösen, zum anderen nach Aufnahme in den Körper des Pferdes. Es ist eines der ältesten Heilmittel durch dessen Bitterstoffe und schon seit Hippokrates (5. Jhdt. v. Chr.) überliefert.
💡 Erfahre noch mehr: Enzian
Besondere Inhaltsstoffe:
Die positive Crataeguswirkung entfaltet sich erst durch das Zusammenspiel aller Wirkstoffe und führt zu einer Potenzierung der Wirksamkeit. Diese sind vorwiegend Flavonoide, oligomere Prycyanidine, biogene Amine und andere.
Wirksamkeit und Anwendungsgebiete:
Der Weißdorn ist ein ausgezeichnetes Herzmittel und anzuwenden bei den verschiedensten Herz- und Kreislaufbeschwerden. Eine Dauergabe ist unschädlich und in den meisten Fällen in der Humanmedizin notwendig. Auch vorbeugend bei erhöhter Stressbelastung ist Weißdorn eine gute Unterstützungsmöglichkeit, denn es verbessert sich die gesamte Herzleistung wie die koronare Durchblutung und beruhigt auch „nervöse“ Herzen.
💡 Erfahre noch mehr: Weißdorn
Besondere Inhaltsstoffe:
1-2% Flavonoide, 1-4% (z.T. wasserlösliche) Silikate, Scopoletin und Sitosterol, Kaffeesäureester, Polyphenolen, Proteine, Fett, Kohlenhydrate und Vitamin K.
Wirksamkeit und Anwendungsgebiete:
Die Hauptwirkung der Brennnesselblätter ist die Harnmenge und Ausscheidung zu erhöhen und somit den Stoffwechsel anzuregen. In der Humanmedizin werden sie zur Linderung von Prostatabeschwerden bei Männern eingesetzt.
💡 Erfahre noch mehr: Brennnessel
Besondere Inhaltsstoffe:
Der wichtigste Inhaltsstoff ist das ätherische Melissenöl mit Citronellal, Citral und Caryophyllen. Die Mineralstoffe, die Gerb- und Bitterstoffe sowie geringe Mengen an Flavonoide müssen auch genannt werden.
Wirksamkeit und Anwendungsgebiete:
Die beruhigende Wirkung der Melisse steht im Vordergrund. Sie wirkt Nervosität aufgrund von Reizüberflutung entgegen, beruhigt den Magen (spasmolytische, karminative Wirkung) und das Gemüt und steigert die Abwehrkräfte.
Nachgewiesene Wirkungen im Versuch: antiviral gegen Herpes-Simplex-, Influenza-, und Myxoviren. Der wässrige Melissen-Extrakt (eigentlich die Rosmarinsäure) hemmt die Virusadsorption und verhindert das Eindringen des Virus in die Zelle. Eine leicht sedative und antiulzerogene (Magenschleim fördernd) Wirkung wurde ebenfalls bestätigt.
💡 Erfahre noch mehr: Melisse
Fazit - Heilkräuter
Der Ewalia Immunvitalsaft vereint die geballte Kraft bewährter Heilkräuter zur Stärkung der Abwehrkräfte und Unterstützung des Stoffwechsels – optimal für Pferde, auch mit Stoffwechselerkrankungen. Die enthaltene Hagebutte liefert wertvolles Vitamin C, während Echinacea das Immunsystem aktiviert. Süßholz wirkt entzündungshemmend, Fenchel und Enzian fördern die Verdauung, und Weißdorn stärkt das Herz-Kreislauf-System. Brennnessel regt den Stoffwechsel an, und Melisse sorgt für Beruhigung und antiviralen Schutz. Ohne Zucker oder künstliche Zusatzstoffe bietet dieser Kräuterauszug eine natürliche Unterstützung für die Gesundheit Ihres Pferdes.
So hilft dir EWALIA das Immunsystem zu stärken:
- einheimisches Superfood
- natürliche Antioxidatien fungieren als Radikalfänger
- ist reich an Polyphenolen
- Booster für das Immunsystem
- unterstützt die Abwehrkräfte von Innen
- natürliche Antioxidantien fungieren als Radikalfänger
- für ein starkes Immunsystem
- unterstützt die Abwehrkräfte von innen
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- Für ein starkes Immunsystem
- Mit der Kraft des Sonnenhuts
- Reich an Antioxidantien
Häufige Fragen💡
Bei Problemen/Beschwerden: 👉 Hier empfehlen wir die Kur mit 6 Litern
Dabei raten wir am Anfang den Mehrbedarf (3fache Tagesdosis) zu füttern. Du bleibst so lange auf der hohen Dosierung bis sich eine Verbesserung einstellt, plus 2 Tage. Danach den 2-fachen Normalbedarf füttern. Wenn die Verbesserung anhält, füttere die restlichen Flaschen mit der Dosierung laut Normalbedarf. Wie viel gefüttert werden muss, hängt immer von individuellem Problem ab. Also ob schneller eine Besserung vorliegt oder nicht.
Zur Vorbeugung: 👉 Hier empfehlen wir die Kur mit 3 Litern
Um Problemen vorzubeugen und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen: Präventiv, das heißt, kein Mehrbedarf, sondern nur der Normalbedarf über mindestens drei Wochen.
Bist du dir unsicher, ob dein Pferd unsere Produkte frisst? Kein Problem!Wir bieten dir unsere EWALIA Fressgarantie.
Akzeptiert dein Pferd unsere Produkte nicht, bekommst du von uns den vollen Kaufpreis zurück.Wie funktioniert's und was musst du beachten?Sende die Produkte einfach innerhalb von 30 Tagen nach Erwerb an uns zurück und fülle unser Formular mit den Details deiner Bestellung, einem kurzen ungeschnittenen Video deines Pferdes und dem Kaufbeleg aus.
Falls du deine EWALIA-Produkte in einem Handelsgeschäft gekauft hast, wende dich innerhalb von 30 Tagen nach Erwerb mit deinem Kaufbeleg und Video direkt an den Händler. Dieser wird dir den Kaufpreis sofort erstatten.Die Fressgarantie kann pro Kunde einmalig auf Produkte, die zum ersten Mal bestellt wurden, in Anspruch genommen werden.Pro Bestellung gilt die Garantie für bis zu zwei verschiedene Produkte.
Weitere Informationen zu unserer Fressgarantie findest du hier in unseren AGB's: Fressgarantie.
1. Bessere Aufnahme und Verfügbarkeit
Kräutersäfte enthalten die wirksamen Inhaltsstoffe in gelöster Form, was die Aufnahme im Körper erleichtert.Besonders bei Tieren mit empfindlicher Verdauung oder schlechter Kauleistung (z. B. alte Pferde oder Hunde) sind sie oft besser verträglich.
2. Höhere Bioverfügbarkeit
Durch die flüssige Form werden Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe schneller ins Blut aufgenommen, wodurch sie schneller wirken.Getrocknete Kräuter müssen erst im Verdauungstrakt aufgeschlossen werden, was länger dauert.
3. Keine Staubbelastung
Getrocknete Kräuter können stauben, was besonders für empfindliche Atemwege problematisch sein kann (z. B. Pferde mit COB oder Hunde mit Allergien).Kräutersäfte sind staubfrei und somit auch für Tiere mit Atemwegserkrankungen geeignet.
4. Einfachere Dosierung & Fütterung
Kräutersäfte lassen sich leichter ins Futter mischen oder direkt ins Maul geben.Besonders bei wählerischen Tieren kann die flüssige Form vorteilhaft sein, da die Akzeptanz oft höher ist als bei bitter schmeckenden, getrockneten Kräutern.
5. Keine Belastung durch minderwertige Futterqualität
Manche getrocknete Kräuter verlieren durch falsche Lagerung ihre Wirkstoffe oder enthalten Pilze, Schimmel oder Schadstoffe.Hochwertige Kräutersäfte sind frisch gepresst und schonend verarbeitet, sodass die Inhaltsstoffe weitgehend erhalten bleiben.
Ja, es können bis zu 3 Säfte gleichzeitig gefüttert werden.
Wir empfehlen die Gabe unseres Produkts zweimal täglich. Dies gewährleistet, dass der Organismus die wertvollen Kräuterwirkstoffe optimal aufnehmen kann. Eine Möglichkeit ist, das Futter bereits am Abend für die morgendliche Gabe durch den Stallwart etc. vorzubereiten, sofern es innerhalb von 24 Stunden verabreicht wird (besonders wichtig im Sommer). Alternativ kann eine Portion vor und eine nach der Reiteinheit gefüttert werden.
Falls die zweimalige Gabe nicht möglich ist, empfehlen wir, 80% der Gesamttagesdosis zu verabreichen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Beispielweise wären das 112 ml einmal täglich bei einer Gesamttagesdosis von 140 ml (70 ml + 70 ml). Unsere Erfahrung zeigt, dass eine regelmäßige zweimalige Gabe die beste Option ist, um die Wirksamkeit unserer Produkte voll auszuschöpfen.
Alle weiteren Fragen findest du in unseren 👉 FAQS
Unsere Produkte dienen als unterstützende Maßnahme in Form von Ergänzungsfuttermittel und ersetzen nicht tierärztliche Untersuchungen.