Sommerekzem beim Pferd
Inhaltsverzeichnis
- Mariendistel unterstützt die natürlichen Entgiftungsprozesse
- Brennnesselblatt begleitend für Haut, Fell & Vitalität
- Löwenzahnwurzel für einen ausgeglichenen Stoffwechsel
Was ist ein klassisches Sommerekzem beim Pferd?
Prinzipiell ist es eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems deines Pferdes, welches auf den Speichel von stechmückenartigen Insekten wie Culicoides ssp., Gnitzen, Simulium und Kriebelmücken reagiert. Also eine Art Allergie. Warum und ab wann genau dein Pferd plötzlich ein Sommerekzem entwickeln kann, ist nicht vorhersagbar. Grundsätzlich kann es jede Pferderasse, jedes Geschlecht und jedes Alter treffen. Der Speichel des stechmückenartigen Insekts kommt in den Organismus deines Pferdes. Er enthält spezielle Proteine, die ein Antigen darstellen. Der Pferdekörper reagiert auf dieses Antigen mit Antikörpern und versucht somit die Antigene zu bekämpfen und es kommt zu einer Immunreaktion. Ist die Immunantwort sehr heftig spricht man von einer Überempfindlichkeitsreaktion. Dein Pferd wurde sozusagen auf den Speichel sensibilisiert und hat eine Allergie entwickelt. Ab diesem Zeitpunkt spricht man von einem klassischen Sommerekzem.
- ❓ Überempfindlichkeitsreaktion:
- Das ist eine übermäßige Reaktion des Immunsystems auf eigentlich harmlose Stoffe, wie z. B. Insektenspeichel oder Pollen. Beim Pferd äußert sich das oft durch Juckreiz, Hautentzündungen oder allergische Reaktionen.
- ❓ Culicoides ssp.:
- Das sind kleine Stechmücken, auch bekannt als Gnitzen. Sie sind besonders in der Dämmerung aktiv und können starke allergische Reaktionen bei Pferden auslösen, vor allem das Sommerekzem.
Typische Symptome für ein Sommerekzem!
Verschiedene Symptome sind nicht immer eindeutig dem Sommerekzem zuzuordnen, da nervöses Verhalten und Juckreiz beim Pferd auch andere Gründe haben kann. Charakteristisch treten die Symptome des Sommerekzems jedenfalls am Mähnenkamm, Widerrist, an der Kruppe, der Schweifrübe oder auch am Bauch auf. Nach einem Stich treten Schwellungen auf, die anfangs übersehen werden können - auffälliger ist das nervöse Verhalten des betroffenen Pferdes, das von Juckreiz geplagt wird und durch Schweif-Schlagen, Scheuern oder auch mit dem Hinterbein unter den Bauch schlagen versucht, Insekten zu vertreiben. Oftmals fördert ebendas an den betreffenden Stellen Fellverlust und Hautverletztungen, was Sekundärinfenktionen begünstigt. Offene Wunden sind ein Nährboden für Schädlinge aller Art.
👉Juckreiz
👉Schwellungen nach Insektenstichen
👉Fellverlust
👉Hautverletzungen
👉Offene Wunden
👉Nervöses Verhalten (Schweif-Schlagen, Scheuern)
Wie kann ich mein Ekzempferd unterstützen?
Eine Allergie kann man an sich nicht mehr ausheilen, aber du kannst trotzdem einiges für dein Pferd tun.
Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Ekzemerdecke nutzen - Bietet Schutz vor Stichen und lindert Juckreiz.
- Aufstallen in der Dämmerung - Morgens und abends ist die Insektenaktivität am höchsten, während sie in der Mittagshitze meist geringer ist.
- Offenstall mit Rückzugsmöglichkeit - Ein dunkler, gemauerter Stall bietet Schutz. Viele Ekzemer verbringen dort freiwillig viel Zeit.
- Weiden und Ställe in Gewässernähe meiden - Feuchte Gebiete ziehen Insekten an und sollten möglichst vermieden werden.
- Insektenfallen & Abwehrsprays verwenden - Tipp: EWALIA Insektenschutzspray für zuverlässigen Schutz.
- Sommerweide in höheren Lagen - Ab 1800m Seehöhe sind Insekten kaum ein Problem – ideal für stark betroffene Pferde.
Pferde mit Sommerekzem sollten eiweißarm (proteinarm) gefüttert werden, weil ein zu hoher Eiweißgehalt die Leber belastet und das Immunsystem zusätzlich reizt.
Wenn sich dein Pferd stark scheuert und dabei Hautverletzungen entstehen, ist eine gründliche Wundpflege essenziell. Reinige die Wunde sorgfältig und behandle sie gegebenenfalls mit einer Heilsalbe, um die Heilung zu unterstützen. Unbehandelte Wunden können sich schnell entzünden und im schlimmsten Fall zu Infektionen oder sogar Sepsis führen.
💡 Tipp: EWALIA Kamillen-Zink Creme & Ringelblumencreme
Stell dir vor, dich juckt es richtig schlimm und jemand nimmt dir all die Möglichkeiten dich zu kratzen. Das ist einfach nur furchtbar und grenzt dann schon fast an Folter. Man kann zum Beispiel unterschiedliche Besen anbringen als Scheuerangebot. Nimm deinem Pferd nicht die Möglichkeit sich etwas Linderung zu verschaffen!
Über den Sommer ist dein Pferd nicht nur psychischem Stress ausgesetzt – auch sein gesamter Organismus arbeitet auf Hochtouren. Durch die anhaltende Überreaktion kann es passieren, dass Leber und Niere mit der Entgiftung überfordert sind.👉 Unterstütze den Stoffwechsel und stärke das Immunsystem – entscheidend für Pferde mit Sommerekzem.
💡 So kannst du helfen:
✨ EWALIA Leber-Nierensaft + Immunvitalsaft ✨
Die allergische Reaktion auf Mückenspeichel belastet die Entgiftungsorgane Leber und Nieren. Daher ist es essenziell, diese gezielt zu unterstützen.
✔ Leber-Nierensaft: Fördert die körpereigene Entgiftung, lindert Hautprobleme wie Ekzeme, Juckreiz und Schuppen und sorgt für einen optimalen Stoffwechsel, glänzendes Fell und eine natürliche Entgiftung.
✔ Immunvitalsaft: Unterstützt das Immunsystem mit einer hochwertigen Kräutermischung, stabilisiert die allgemeine Vitalität und Belastbarkeit und hilft dem Körper, besser auf allergische Reize zu reagieren.
Bei einer allergischen Reaktion arbeitet das Immunsystem verstärkt über die Haut – das wichtigste Entgiftungsorgan. Dies führt zu starker Schuppenbildung am Mähnenkamm, der Schweifrübe, unter den Augen oder in den Ohren, was intensiven Juckreiz verursacht.
✅ Schuppen gründlich auswaschen – So befreist du die Haut von Reizstoffen.
✅ Haut feucht halten – Ein pflegendes Öl bindet die Schuppen und beruhigt die Haut.
✅ Regelmäßige Reinigung – Öl alle 2–3 Tage auswaschen, um alte Hautschuppen zu entfernen, Poren zu öffnen und die Haut atmen zu lassen.
💡 Tipp: EWALIA Hautwohlöl & Juckreizöl für optimale Pflege!
Fazit - Sommerekzem
Sommerekzem ist eine allergische Reaktion auf den Speichel bestimmter Insekten und verursacht starken Juckreiz beim Pferd. Vorbeugung und Linderung sind entscheidend: Schutz vor Stichen durch Ekzemerdecken und Stallhaltung in der Dämmerung, Hautpflege durch Waschen und Ölen, sowie eine angepasste, eiweißarme Fütterung. Zudem helfen Heilkräuter, den Stoffwechsel zu unterstützen. Wunden sollten sorgfältig behandelt werden, und Scheuermöglichkeiten sollten bestehen bleiben, um dem Pferd Erleichterung zu verschaffen. Ein umfassendes Management kann das Leid der betroffenen Pferde deutlich reduzieren.
Heilkräuter, Kräuter und Kräutermischungen bei Sommerekzem
- Zitrone (Zitrus limon)
ist beliebter Bestandteil zahlreicher Insektensprays. Der erfrischende Duft vertreibt erfolgreich Insekten und Plagegeister, und ist für ihren vierbeinigen Freund unbedenklich in der Anwendung - Anis (Pimpinella anisum)
wirkt sich als traditionelles pflanzliches Arzneimittel nicht nur positiv auf unsere Atemwege und die Verdauung aus. Mit seinem arttypischen Geruch vertreibt er vielerlei unerwünschte Schädlinge. - Zedernholzöl (Cetrus atlantica)
Der balsamische Duft wirkt unweigerlich entspannend auf unser vegetatives Nervensystem. Das ätherische Öl hat eine antibakterielle, entzündungshemmende und schleimlösende Wirksamkeit. Als Duftstoff wird es erfolgreich gegen Zecken, Motten und andere Plagegeister eingesetzt. - Eukalyptus (Eucalyptus globulus Labill.)
ebenso beliebter Bestandteil in der Insektenabwehr. Beim ätherischen Öl wird zwischen verschiedenen Chemotypen unterschieden. So ist der Eukalyptus citriodora milder und bekömmlicher als andere Eukalyptusarten. Neben der Insektenabwehr wirkt das Öl zusätzlich antimikrobiell, entzündungshemmend, schmerzlindernd und antiallergisch. - Minze (Mentha)
Alle Arten der Gattung Minze sind durchgehend reich an ätherischen Ölen, welche zu 50% Menthol enthalten. Dieses ist hauptverantwortlich für den arttypischen Geruch der Minzen. Als Heilpflanze ist Minzöl zur Behandlung von Erkältungskrankheiten, Verdauungsbeschwerden, Muskelschmerzen sowie Nervenschmerzen medizinisch anerkannt. In der Insektenabwehr dient Minzöl als hochpotenter Wirkstoff und wird ebenso in der Aromatherapie umfangreich angewendet. - Gewürznelken (Syzygium aromaticum)
Für den würzigen Duft ist hauptsächlich der Wirkstoff „Eugenol“ verantwortlich. Dieser verleiht ebenso den Wurzeln er einheimischen Nelkenwurz ihren charakteristischen Duft. In der Aromatherapie wird das würzige Öl mit seiner antibakteriellen Wirksamkeit als schmerzlinderndes, entspannendes und lösendes Mittel sowie als wichtiger Bestandteil in der Insektenabwehr eingesetzt.
Heilungsprozess und Stärkung
Zusätzlich zur Insektenabwehr ist auch die Unterstützung des Heilungsprozesses ein wichtiger Punkt, um ein schmerzhaftes Sommerekzem zu bekämpfen. Dafür können sie dem Immunsystem ihres Lieblings zusätzlich unter die Arme greifen, indem sie proteinarme Nahrung füttern und den Stoffwechsel aktivieren. Leber und Nieren sind maßgeblich an den Stoffwechsel Prozessen beteiligt. Mit der Verabreichung von Heilkräutern wie Mariendistel (Silybum marianum), Brennnessel (Urtica dioica), Birkenblätter (Betula alba), Löwenzahn (Taraxacum officinale), Schafgarbe (Achillea millefolium) oder Wegwarte (Cichorium intybus L) als Zusatzfutter, kann man diese Prozesse maßgeblich unterstützen.
Pflege
Offene Wunden müssen natürlich desinfiziert und behandelt werden. Auch die Hautpflege ist hier ein wichtiger Punkt. So müssen abgestorbene Hautpartikel mit einem Mähnenkamm vorsichtig entfernt werden. Betroffene Stellen gehören regelmäßig gereinigt und frisch behandelt. Nehmen sie ihrem Tier auch nicht die Scheuermöglichkeiten. Unterstützen sie stattdessen mit lindernden Hautölen und Cremen, sodass das Bedürfnis sich zu kratzen erst gar nicht mehr neu entsteht. Auch dabei kann man mit geeigneten Heilkräutern hilfreich unterstützen.
Als Basisöl sind hautfreundliche Pflanzenöle wie zum Beispiel Rapsöl sehr gut geeignet. Rapsöl ist in der Kosmetik und Heilkunde ein beliebter Bestandteil von Narbensalben, da es langsam einzieht und gut rückfettet. Es ist reich an Vitamin E und wertvoller Ölsäure und Linolensäure. Dadurch wirkt es zusätzlich entzündungshemmend und zellregenerierend. Außerdem unterstützt es die natürlichen Hautfunktionen.
Wichtige Heilkräuter
- Birkenrinde (Betula alba)
wird als traditionelles pflanzliches Arzneimittel sowohl innerlich zur Durchspülungstherapie und bei rheumatischen Beschwerden wie auch äußerlich zur Behandlung von oberflächlichen Hautwunden sowie schlecht heilenden Verbrennungswunden verwendet. Ihre entzündungshemmenden, antibakteriellen und zusammenziehenden Eigenschaften machen die Birkenrinde zu einem wirksamen Bestandteil in der Wundbehandlung. - Nachtschatten (Solanum dulcamara L.)
Bittersüß zählt er zu den traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln. Seine Stängel enthalten Steroidalkaloide, Steroidsaponine und Gerbstoffe. Äußerlich angewendet wird er zur Behandlung von chronischen Ekzemen eingesetzt. Dazu wird ein wässriger Auszug der Pflanze als Umschlag oder in Form von Cremen und Salben verwendet. Vorsicht! Als Giftpflanze darf der bittersüße Nachtschatten nur äußerlich verwendet werden. - Borretsch (Borago officinalis)
zählt zu den Raublattgewächsen und ist eng mit dem Beinwell verwandt. Ebenso wie sein „großer Bruder“ enthält der Borretsch entzündungshemmendes und wundheilendes Allantoin. Des Weiteren ist er reich an Kieselsäure, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Harze, Saponine und Fettsäuren. In der Volksmedizin wird Borretsch unter andrem bei Entzündungen, rheumatischen Erkrankungen, zur Blutreinigung sowie zur Behandlung von atomischen Ekzemen verwendet. - Lavendel (Lavandula angustifolia)
ist für seine beruhigende, reizlindernde und antimikrobielle Wirksamkeit bekannt. Als traditionelles pflanzliches Arzneimittel wird er unter anderem äußerlich in Form von Bädern, Cremen und Salben eingesetzt. Das ätherische Öl wird in der Aromatherapie sowie volksmedizinisch zur Wundbehandlung verwendet. - Stiefmütterchen (Viola tricolora)
zählt ebenso zu den traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln. Die ESCOP (European Scientific Cooperative on Phytotherapy) empfiehlt die Anwendung von Stiefmütterchen bei Hautproblemen wie Ekzeme, Seborrhoe, Impetigo, Akne, Milchschorf und zur Behandlung der Windeldermatitis. Die Anwendung kann innerlich wie auch äußerlich erfolgen. Bei einer Überempfindlichkeit gegenüber Salicylaten sollte man auf eine Anwendung von Stiefmütterchen verzichten. - Ehrenpreis (Veronica officinalis)
auch Arznei-Ehrenpreis oder Allerweltsheil genannt, gilt in der Volksheilkunde als heilkräftig. Angewendet wird er innerlich bei Beschwerden der Atemwege, des Magen-Darmtraktes, der Leber, der ableitenden Harnwege sowie zur Stoffwechselförderung. Äußerlich verwendet man ihn als Gurgelmittel sowie zur Wundheilung oder bei chronischen Hautleiden. Wichtige Inhaltsstoffe sind unter anderem Aucubin, welches antibiotisch, entzündungshemmend und reizlindernd wirkt, sowie weitere Iridoidglycoside, Flavonoide, Triterpensaponine und geringe Mengen an Gerbstoffen. - Eiche (Quercus robur L.)
gilt als traditionelles pflanzliches Arzneimittel. Zu den anerkannten Heilindikationen gehören die innerliche Anwendung zur Behandlung leichter Durchfälle, sowie äußerlich bei leichten Entzündungen der Haut und Schleimhaut. Verwendet wird dabei die Eichenrinde als Abkochung, Bad, Salbe und Umschlag. Diese dient äußerlich angewendet auch zur Linderung von Jucken und Brennen bei Hämorrhoiden sowie zur lokalen Behandlung leichter Entzündungen im Mund- und Rachenbereich sowie im Genital- und Analbereich. Für die Wirksamkeit sind vor allem die enthaltenen Gerbstoffe mit ihren adstringierenden Eigenschaften verantwortlich. - Kamille (Matricaria chamomilla L.)
reich an Flavonoiden, Phenolcarbonsäuren, Schleimstoffen und ätherischem Öl. Als traditionelles pflanzliches Arzneimittel ist sie für ihre reizlindernde, beruhigende, antimikrobielle und entzündungshemmende Wirksamkeit bekannt. Äußerlich angewendet wird sie bei Entzündungen im Mund- und Rachenraum sowie unterstützend bei Entzündungen im Anal- und Genitalbereich, sowie bei leichten Hautentzündungen (Sonnenbrand), oberflächlichen Wunden und kleinen Furunkeln verwendet. Als Salbe, Creme, Umschlag oder Waschung fördert sie die Wundheilung und wirkt Hautreizungen entgegen. - Spitzwegerich (Plantago lanceolata L.)
zählt zu den traditionellen, pflanzlichen Arzneimitteln und wird nicht nur innerlich bei Katharren der Luftwege eingesetzt, sondern auch äußerlich zur Behandlung von Insektenstichen, Entzündungen der Haut und zur Wundheilung. Verantwortlich für die antimikrobielle, fungizide und reizlindernde Wirkung ist unter anderem der enthaltene Wirkstoff Aucubin. Bereits durch das Auflegen von zerdrückten Spitzwegerichblättern können der Juckreiz und die Schwellung von Insektenstichen gelindert werden. Weitere Pflanzen die Aucubin enthalten sind der Augentrost, die Königskerze sowie der oben erwähnte Ehrenpreis. - Zitronenmelisse (Melissa officinalis)
mit ihrem charakteristischen Duft zählt zu den traditionellen pflanzlichen Arzneimitteln. Unter anderem ist die Melisse für ihre beruhigende und reizlindernde Wirksamkeit bekannt. Als Balsam oder Creme angewendet entfaltet sie zusätzlich ihre antimikrobielle, fungizide und antivirale Wirksamkeit. Die Anwendung bei wunden Hautstellen aufgrund von Herpes-Infektionen oder infektiösen Insektenbissen ist durch medizinische Studien belegt. - Ringelblume (Calendula officinalis)
unterstützt die natürlichen Hautfunktionen und weißt eine wundheilende Wirksamkeit auf. - Gänseblümchen (Bellis perennis)
wird in der Volksmedizin als Salbe oder Waschung bei Hautausschlägen und kleinen Verletzungen verwendet. Zusätzlich wirkt es innerlich angewendet positiv auf den Stoffwechsel aus. - Zink
ist natürlich keine Heilpflanze, sondern ein wichtiger Mineralstoff mit antibakterieller Wirksamkeit. Durch die Anwendung einer Zinksalbe wird die betroffene Stelle sozusagen desinfiziert und auch weiteres Bakterienwachstum wird gehemmt. Dies unterstützt wiederum den Heilungsprozess.
Die Liste an heilsamen Kräutern könnte man hier noch mit zahlreichen Beispielen weiterführen. Wichtig ist hierbei, die Kräuter in ihrer Anwendung und Wirksamkeit optimal aufeinander abzustimmen und sich bestenfalls vom Fachmann für Kräuter für Pferde diesbezüglich beraten zu lassen.
Ebenso der Duft der Rosengeranie, Sandelholz, Patchouli oder Lavendel sind in der Insektenabwehr beliebt. Für ein dauerhaft insektenfreies Raumklima kann man zusätzlich getrocknete Kräuterbündel im Raum aufhängen. Beliebte Kräuter dafür sind der bekannte Lavendel (Lavandula angustifolia), aber auch die Immortelle (Helichrysum italicum) mit ihrer antibakteriellen Wirkung und dem würzigen Duft, das Olivenkraut (Santolina viridis) oder auch Heiligenkraut genannt, die Weinraute (Ruta graveolens) mit ihrem bittersüßen Aroma oder der cumarinhaltige Waldmeister (Galium odoratum). Solche Kräuterbündel verbessern nicht nur das Raumklima. Der Kräuterkundige weiß um die schädlingsabwehrende Wirksamkeit und verwendet solche Kräuterbündel sowohl im Stall für die Tiere wie auch in den Wohnräumen und Vorratskammern, sowie als Kräutersäckchen im Wäscheschrank.
Fazit - Heilkräuter
Heilkräuter und ätherische Öle können Pferden mit Sommerekzem effektiv helfen. Sie unterstützen die Insektenabwehr, lindern Entzündungen, fördern die Wundheilung und stärken das Immunsystem. Kräuter wie Mariendistel, Brennnessel oder Lavendel sowie Öle aus Zitrone, Eukalyptus oder Zedernholz bieten natürlichen Schutz und Pflege. Eine gezielte Anwendung kann das Wohlbefinden des Pferdes erheblich verbessern.
Häufige Fragen💡
Bei Problemen/Beschwerden: 👉 Hier empfehlen wir die Kur mit 6 Litern
Dabei raten wir am Anfang den Mehrbedarf (3fache Tagesdosis) zu füttern. Du bleibst so lange auf der hohen Dosierung bis sich eine Verbesserung einstellt, plus 2 Tage. Danach den 2-fachen Normalbedarf füttern. Wenn die Verbesserung anhält, füttere die restlichen Flaschen mit der Dosierung laut Normalbedarf. Wie viel gefüttert werden muss, hängt immer von individuellem Problem ab. Also ob schneller eine Besserung vorliegt oder nicht.
Zur Vorbeugung: 👉 Hier empfehlen wir die Kur mit 3 Litern
Um Problemen vorzubeugen und das allgemeine Wohlbefinden zu unterstützen: Präventiv, das heißt, kein Mehrbedarf, sondern nur der Normalbedarf über mindestens drei Wochen.
Bist du dir unsicher, ob dein Pferd unsere Produkte frisst? Kein Problem!Wir bieten dir unsere EWALIA Fressgarantie.
Akzeptiert dein Pferd unsere Produkte nicht, bekommst du von uns den vollen Kaufpreis zurück.Wie funktioniert's und was musst du beachten?Sende die Produkte einfach innerhalb von 30 Tagen nach Erwerb an uns zurück und fülle unser Formular mit den Details deiner Bestellung, einem kurzen ungeschnittenen Video deines Pferdes und dem Kaufbeleg aus.
Falls du deine EWALIA-Produkte in einem Handelsgeschäft gekauft hast, wende dich innerhalb von 30 Tagen nach Erwerb mit deinem Kaufbeleg und Video direkt an den Händler. Dieser wird dir den Kaufpreis sofort erstatten.Die Fressgarantie kann pro Kunde einmalig auf Produkte, die zum ersten Mal bestellt wurden, in Anspruch genommen werden.Pro Bestellung gilt die Garantie für bis zu zwei verschiedene Produkte.
Weitere Informationen zu unserer Fressgarantie findest du hier in unseren AGB's: Fressgarantie.
1. Bessere Aufnahme und Verfügbarkeit
Kräutersäfte enthalten die wirksamen Inhaltsstoffe in gelöster Form, was die Aufnahme im Körper erleichtert.Besonders bei Tieren mit empfindlicher Verdauung oder schlechter Kauleistung (z. B. alte Pferde oder Hunde) sind sie oft besser verträglich.
2. Höhere Bioverfügbarkeit
Durch die flüssige Form werden Nährstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe schneller ins Blut aufgenommen, wodurch sie schneller wirken.Getrocknete Kräuter müssen erst im Verdauungstrakt aufgeschlossen werden, was länger dauert.
3. Keine Staubbelastung
Getrocknete Kräuter können stauben, was besonders für empfindliche Atemwege problematisch sein kann (z. B. Pferde mit COB oder Hunde mit Allergien).Kräutersäfte sind staubfrei und somit auch für Tiere mit Atemwegserkrankungen geeignet.
4. Einfachere Dosierung & Fütterung
Kräutersäfte lassen sich leichter ins Futter mischen oder direkt ins Maul geben.Besonders bei wählerischen Tieren kann die flüssige Form vorteilhaft sein, da die Akzeptanz oft höher ist als bei bitter schmeckenden, getrockneten Kräutern.
5. Keine Belastung durch minderwertige Futterqualität
Manche getrocknete Kräuter verlieren durch falsche Lagerung ihre Wirkstoffe oder enthalten Pilze, Schimmel oder Schadstoffe.Hochwertige Kräutersäfte sind frisch gepresst und schonend verarbeitet, sodass die Inhaltsstoffe weitgehend erhalten bleiben.
Wir empfehlen die Gabe unseres Produkts zweimal täglich. Dies gewährleistet, dass der Organismus die wertvollen Kräuterwirkstoffe optimal aufnehmen kann. Eine Möglichkeit ist, das Futter bereits am Abend für die morgendliche Gabe durch den Stallwart etc. vorzubereiten, sofern es innerhalb von 24 Stunden verabreicht wird (besonders wichtig im Sommer). Alternativ kann eine Portion vor und eine nach der Reiteinheit gefüttert werden.
Falls die zweimalige Gabe nicht möglich ist, empfehlen wir, 80% der Gesamttagesdosis zu verabreichen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen. Beispielweise wären das 112 ml einmal täglich bei einer Gesamttagesdosis von 140 ml (70 ml + 70 ml). Unsere Erfahrung zeigt, dass eine regelmäßige zweimalige Gabe die beste Option ist, um die Wirksamkeit unserer Produkte voll auszuschöpfen.
Alle weiteren Fragen findest du in unseren 👉 FAQS
Unsere Produkte dienen als unterstützende Maßnahme in Form von Ergänzungsfuttermittel und ersetzen nicht tierärztliche Untersuchungen.
Ja, es können bis zu 3 Säfte gleichzeitig gefüttert werden.